Begleitprogramm zur Ausstellung
Die Veranstaltungen sind ab Mitte März buchbar.
Führungen mit Speis & Trank
Frühstück & Kunst
ermöglicht den intensiveren besonderen Ausstellungsbesuch am Vormittag mit einer versierten Kollegin aus unserem Vermittlungsteam. Anschließend erhalten Sie bei einer internationalen Frühstücksvariation weiterführende Informationen zu Whistlers und Masuyamas Kunst.
30. April / 6. Mai / 15. Mai / 19. Mai / 29. Mai / 3. Juni / 11. Juni / 16. Juni / 25. Juni / 3. Juli
sowie an allen Samstagen, jeweils 10–12 Uhr
25 Euro (inkl. Frühstück)
Kaffeezeit & Kunst
ermöglicht den intensiveren besonderen Ausstellungsbesuch am Nachmittag mit einer versierten Kollegin aus unserem Vermittlungsteam. Bei Kaffee und Kuchen erhalten Sie anschließend weiterführende Informationen zu Whistlers und Masuyamas Kunst.
28. April / 7. Mai / 22. Mai / 5. Juni
jeweils 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
20 Euro (inkl. Getränke & Kuchen)
After Work Art
ist der abendliche Ausstellungsbesuch mit einer versierten Kollegin aus unserem Vermittlungsteam. Bei Wein und Fingerfood lassen Sie den Abend ausklingen.
5. Mai / 26. Mai / 23. Juni
jeweils 17–19 Uhr
25 Euro
4 Räume – 4 Werke – 4 Weine
ist ein besonderes Erlebnis, bei dem in einem ca. 45-minütigen Ausstellungsrundgang 4 Werke aus 4 Räumen näher vorgestellt werden. Anschließend findet in der Vinothek des Ingelheimer Winzerkellers eine Weinprobe mit 4 köstlichen Ingelheimer Weinen und 4 Tapas statt.
29. Mai
18 – 20:30 Uhr
35 Euro
Öffentliche Führungen
Wichtig: Die Führungen finden außerhalb der Öffnungszeiten statt, weshalb die Räume donnerstags und samstags nach der Führung nicht mehr zugänglich sind. Das Ticket berechtigt aber zum Ausstellungsbesuch vor der Führung.
Bei erfolgreicher Reservierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail. Schauen Sie bitte auch in den Spam-Ordner.
Eine Online-Anmeldung ist erforderlich.
Donnerstag 18:30 Uhr
Samstag 17 Uhr
Sonn- und Feiertag 10 Uhr
Dauer: ca. 60 Min.
5 ,- Euro zzgl. 8,- Eintritt (6,- ermäßigt)
Workshops
Sie wollten schon immer eine eigene Radierung von der Vorzeichnung bis zum gedruckten Blatt produzieren? Dann besuchen Sie einen unserer Workshops!
»Gekratzte Spuren«
Ein Wochenend-Workshop zur Technik der Kaltnadelradierung im Kontext der Radierungen Whistlers
Kratzer und Linien sind die wesentlichen Elemente von Radierungen. Ausgehend von der Handzeichnung soll es in unserem Workshop gelingen, eine Skizze oder eine gezeichnete Idee auf die Metallplatte zu übertragen und das Ergebnis als Handabzug zu drucken.
Die Kaltnadelradierung ist die ursprünglichste und unmittelbarste Form der Radierung: Sie entstand in der Renaissance, war bei den Impressionisten beliebt und ist im grafischen Œuvre Whistlers immanent vorhanden.
Wir werden gemeinsam die Grafiken Whistlers erkunden und zwischen seinen Schraffuren und Lichtern auf Spurensuche gehen. Ebenso können eigene Skizzen, Zeichnungen und Vorlagen Anlass und Inspiration für eine erste Radierung bieten. Im Workshop werden die Grundbegriffe der Radierung, der Umgang mit dem Material, der Druckplatte und Radiernadel vermittelt. Die entstandenen Ergebnisse werden zum Abschluss gemeinsam besprochen.
Gute Vorkenntnisse in der Zeichnung und Interesse an der Druckgrafik sind vorteilhaft. Eine eigene Schürze ist bitte mitzubringen, eigene druckgrafische Werkzeuge können selbstverständlich verwendet werden. Die Druckplatten und Radiernadeln, sowie Papier und Farbe werden gestellt.
Christian Weihrauch ist Professor für Malerei und Zeichnung an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig.
Fr, 8. Mai 14–17:30 Uhr + Sa, 9. Mai 10–17 Uhr
+ So, 10. Mai 10–13 Uhr
(Teilnehmerzahl: mind. 8, max. 12 Personen)
250 Euro, inkl. Materialien, exkl. Verpflegung
»Gekratzte Spuren«
Ein Schnupper-Kurs zur Technik der Radierung
Der Tagesworkshop vermittelt die Grundbegriffe der Radierung, den Umgang mit dem Material, der Druckplatte und Radiernadel. Nach Anfertigung einer kleinen Skizze wird diese auf die Metallplatte übertragen und als Handabzug auf Papier gedruckt. Interesse an der Zeichnung und Druckgrafik sind vorteilhaft.
Eine eigene Schürze ist bitte mitzubringen, eigene druckgrafische Werkzeuge können selbstverständlich verwendet werden.
Die Druckplatten und Radiernadeln, sowie Papier und Farbe werden gestellt.
Mit einer Mitarbeiterin unseres Vermittungsteams.
Fr, 15. Mai / So, 14. Juni
jeweils 10–17 Uhr
(Teilnehmerzahl: mind. 8, max. 12 Personen)
60 Euro, inkl. Materialien, exkl. Verpflegung
Special
»Tag & Nacht der Kunst«
Familienzeit & Kulturerlebnis
In diesem Jahr machen wir schon den Tag zur Nacht der Kunst. Ab 11:30 Uhr bieten wir Erwachsenenführungen an, von 15 bis 18 Uhr startet ein abwechslungsreiches In- und Outdoor-Programm für Kinder, Eltern/Großeltern und alle anderen Besucher:innen, und von 18 bis 23 Uhr feiern wir wieder die Nacht der Kunst mit allerlei Köstlichem für Augen, Gaumen und Ohren.
Fr, 12. Juni, 11–23 Uhr
freier Eintritt in die Ausstellung und zu allen Veranstaltungen
Kuratorinnenführungen
Curator’s Tour
Gemeinsam mit der Kuratorin entdecken und betrachten Sie ausgewählte Exponate von Whistler und Masuyama, erfahren wissenswerte Details zur Entstehung der Ausstellung oder welche Besonderheiten von der Konzeption bis zu ihrer Eröffnung zu beachten waren. Weiterführende Fragen werden anschließend bei einem Glas Wein erörtert.
Mit Dr. Katharina Henkel, Kuratorin
Di, 28. April, 16.30 Uhr / Di, 12. Mai, 17 Uhr / Mi, 20. Mai, 16.30 Uhr / Di, 2. Juni, 18 Uhr
jeweils ca. 2 Stunden
20 Euro
Art in & Lunch to go
Die Kuratorin stellt Ihnen kurz und knackig vier ihrer Lieblingswerke von Whistler und Masuyama vor. Zur leiblichen Stärkung erhalten alle Teilnehmenden anschließend einen »Lunch to go« mit Sandwich, Wasser und Obst.
Mit Dr. Katharina Henkel, Kuratorin
Mi, 13. Mai / Mi, 3. Juni / Do, 11. Juni
jeweils 12:30–13 Uhr
12 Euro (inkl. Lunchtüte)
Expertenführungen
»James McNeill Whistler und sein druckgrafisches Werk«
Der US-amerikanische Maler, Zeichner und Grafiker Whistler mit dem Hang zum exzentrischen Lebenswandel wollte stets selbst bestimmen, was es bedeutet, Künstler zu sein. Mit seiner Malerei, seinen Radierungen und Lithografien gilt er als Vorkämpfer für neue und innovative künstlerische Techniken und schuf erstaunliche Visionen der Moderne in London, Paris und Venedig. Unter den einflussreichsten Künstlern des 19. Jahrhunderts brachte ihm das nicht nur einen bedeutenden Platz ein, er wurde auch ein wichtiger Wegbereiter der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Dr. Andreas Stolzenburg ist Leiter des Kupferstichkabinetts der Hamburger Kunsthalle und Experte für das 19 Jahrhundert.
So, 26. April, 10:30–12 Uhr
16 Euro
»Von kalten Nadeln und Plattenkalk«
Die druckgrafischen Techniken James McNeill Whistlers
Für seine grafischen Arbeiten bevorzugte Whistler die Radierung und Lithografie. Während des Rundgangs erfahren Sie anhand ausgewählter Werkbeispiele nicht nur mehr über die beiden Verfahren, sie erleben darüber hinaus die praktische Vorführung dieser beiden Drucktechniken.
Dominik Gußmann ist Leiter der Druckwerkstatt im Haus der Stadtgeschichte Offenbach am Main und Spezialist für Radierung und Lithografie.
Sa, 16. Mai, 11–12:30 Uhr / Di, 9. Juni, 17–19:30 Uhr
16 Euro
Vorträge zu Whistler
Tipp! Mit Ihrem Ticket können Sie die Ausstellung bereits vor den Vorträgen besuchen. Ab 18 Uhr ist Raum 3 zur Vorbereitung der Vorträge eingeschränkt zugänglich.
»Whistler auf der Seufzerbrücke«
Die Venedig-Grafiken des Erneuerers der schwarzen Kunst als Ikonen der Lagunenstadt
Whistlers Nocturnes-Gemälde aus Venedig sind weltberühmt, seine ebenfalls in der Lagunenstadt entstandenen Grafikserien sind hingegen weniger bekannt. Dabei zählen diese Blätter zu den Meisterwerken eines Etching Revival, einer Renaissance der grafischen Künste Ende des 19. Jahrhunderts, und regten wiederum Alfred Stieglitz als einen der wichtigsten Fotografen der Moderne zu seinen ikonischen Aufnahmen der Stadt im Wasser an.
Der Vortrag spürt den Prägungen von Whistlers Venedig-Grafik wie auch dessen Einfluss auf andere Künstler nach.
Dr. Stefan Trinks ist Leiter des Kunstressorts der F.A.Z. und Privatdozent für Kunstgeschichte an der Humboldt-Uni Berlin.
Mi, 29. April, 18:30–20 Uhr
16 Euro (der Ausstellungsbesuch bis 18:30 Uhr ist an diesem Tag inbegriffen)
»Whistlers Schatten«
Whistler ist vor allem als Maler und Radierer bekannt. Als Lithograf aber gelingen ihm Werke von besonderer Zartheit, empfindsame Seelenporträts oder Großstadtstimmungen, die wie mit Musik untermalt erscheinen. So erschafft er Landschaftsbilder eines noch nicht erwachten Tages, zeichnet hingehauchte Tänzerinnen oder begleitet in liebevollen Porträts das leise Sterben seiner Frau.
Wie die Künstler des internationalen Impressionismus – Édouard Manet, Edgar Degas, Paul Signac, Eugène Carrière oder Joseph Pennell – war auch Whistler fasziniert vom Schatten, als dem nicht Greifbaren. Als Lithograf tritt Whistler mit ihren Werken in Dialog und bleibt doch ein unerreichter Solitär.
Dr. Anna Maria Pfäfflin ist Kuratorin am Kupferstichkabinett in Berlin und Expertin für das 19. Jahrhundert
Mi., 10. Juni 19–20:30 Uhr
16 Euro (der Ausstellungsbesuch bis 18:30 Uhr ist an diesem Tag inbegriffen)
Vortrag und ein Blick hinter die Kulissen
Tipp! Mit Ihrem Ticket können Sie die Ausstellung bereits vor den Vorträgen besuchen. Ab 18 Uhr ist Raum 3 zur Vorbereitung der Vorträge eingeschränkt zugänglich.
»Von der Wiege bis zur Bahre ist das Leben ein Transportproblem«
Aus dem Arbeitsalltag eines Kunstinspektors
Von Laien unbemerkt, finden für Ausstellungen immer wieder äußerst aufwändige Kunsttransporte statt. Da die Exponate unbeschädigt an ihrem Zielort ankommen sollen, müssen viele Aspekte bei der Planung berücksichtigt werden: Wie werden fragile Gemälde, die Blaue Mauritius oder filigrane Glasobjekte verpackt? Und wie können gigantisch große Stahlskulpturen, antike Terrakottaplastiken oder die Maske des Tutanchamun optimal transportiert werden? Der Abend gibt hoch spannende Einblicke hinter die Kulissen von Ausstellungshäusern mit ihren teils spektakulären Kunsttransporten.
Matthias Szarata ist Kunstinspektor bei der Kunstspedition Hasenkamp und bringt seit 60 Jahren seine beeindruckende Expertise in das Unternehmen ein.














