Internationale Tage

Die Internationalen Tage sind ein Kulturengagement von Boehringer Ingelheim. Seit 1959.

1959
Frankreich
Schweiz

(ohne Katalog)
1960
Spanien

Picasso – Miró – Tàpies – Saura – Chillida
(ohne Katalog)
1961
Österreich

(ohne Katalog)
1962
Großbritannien

(ohne Katalog)
1963
Italien

(ohne Katalog)
1964
Holland

Zeichnungen des 17. Jhs. & Radierungen von Rembrandt
1965
Griechenland
1966
Goya
1967
Japan

Ukiyo-e
Sammlung Otto Riese
1968
Toulouse-Lautrec
1969
Jugoslawien
1970
Brasilien
1971
Honoré Daumier
1972
Türkei – Pergamon

In Erinnerung an Erich Boehringer
1973
Schweden
1974
Ingelheim

774 – 1974
1975
Mexiko

Präkolumbische Kunst
1976
USA 200

(ohne Katalog)
1977
Edouard Manet

Das graphische Werk
1978
Polen
1979
Paul Klee
1980
Belgien
1981
Pablo Picasso
1982
Westafrika

Schätze aus der Sammlung Barbier-Mueller
1983
Norwegen
1984
Korea
1985
100 Jahre Kunst in Deuschland

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Boehringer Ingelheim
1986
Burgund

11. bis 15. Jahrhundert
1987
Venedig

16. bis 18. Jahrhundert
1988
Prag
1989
Berlin

Die 20er Jahre
1990
Wien – Biedermeier
1992
Türkei

16. bis 18. Jahrhundert
1993
Indianer Nordamerikas
1994
Paris

Die 50er Jahre
1995
Ungarn

Avantgarde & traditionelle Bauernkultur
1996
Schwaben

Malerei des 19.  Jahrhunderts
1997
Ursprung und Vision

Paul Gauguin, Emil Nolde & die Kunst der Südsee
1998
Die Explosion der Farbe

Fauvismus & Expressionismus
2000
Dem Portrait auf der Spur

Serienbild & Variation
2001
Japan

Japanische Kunst & europäische Moderne um 1900
2002
Figuren Afrikas

Sammlung Dieter Scharf
2003
Das Geheimnis der Photographie

Das Bild des Menschen im 20. Jahrhundert
2004
Das Geheimnis der Photographie

Landschaft & Stilleben
2005
Tinguely in Ingelheim

Das Abc einer wundersamen Welt
2006
Andy Warhol

Me, Myself and I
2007
Picasso
2008
Miró

Der Alchimist
2009
Chagall
2010
Zeitkurven der grafischen Künste
2010
Rheingau

Albert Renger-Patzsch und Axel Hütte
2011
Adolf Wölfli
2012
Dürer. Rembrandt. Goya

Drei Giganten der grafischen Künste
2013
Wortkünstler – Bildkünstler

Von Goethe bis Ringelnatz. Und Herta Müller
2014
Von Liebermann bis Nolde.

Impressionismus in Deutschland auf Papier
2015
Lyonel Feininger / Alfred Kubin

Eine Künstlerfreundschaft
2016
Besser scheitern. Fail better.

Videos von internationalen Künstler*innen
2017
Emil Nolde. Die Grotesken
2018
Mensch! Skulptur
2019
Vergessene Moderne

Kunst zwischen den Weltkriegen
2020
Paul Klee. Tierisches
2021
Käthe Kollwitz

Realität & Emotion
2022
Edvard Munch

Meisterblätter
2023
Ernst Ludwig Kirchner

Stationen

Die Internationalen Tage Ingelheim sind ein Kulturengagement von Boehringer Ingelheim. Seit 1959. Sie finden jährlich statt, immer zwischen Mai und Juli.

Um Japanische Farbholzschnitte und Masken der Südsee, Antiken aus Pergamon und Werke Picassos, das Wiener Biedermeier oder den Geist der 50er Jahre in Paris kennen zu lernen, bedarf es keineswegs einer Fahrt zu den großen Museen der Welt. Seit über vier Jahrzehnten eröffnen die Internationalen Tage gleichermaßen Einblicke in die Kunst und Kultur unserer Welt, wenn das Alte Rathaus in Ingelheim am Rhein alljährlich zum Schauplatz thematischer oder monographischer Ausstellungen wird.

Am Anfang stand die Idee, im Umfeld eines international tätigen Unternehmens Ausblicke auf Leben und Kultur anderer Nationen und Völker zu stiften: der Leitgedanke kultureller Offenheit und Fortbildung veranlasste 1959 Dr. Ernst Boehringer als Mitinhaber des Familienunternehmens Boehringer Ingelheim, ein Kulturfestival auszurichten. Die Riege der Internationalen Tage wurde nahezu über drei Jahrzehnte hinweg von dem Schweizer Dr. François Lachenal (1918–1997) angeführt.

Die ersten Internationalen Tage waren dem Nachbarn Frankreich gewidmet und umfassten eine kleine Ausstellung sowie ein buntes Programm von Vorträgen bis hin zu kulinarischen Spezialitäten. Der Grundriss für die Zukunft war gezeichnet, und die Internationalen Tage sollten sich mit eigener Dynamik entwickeln.

Die Ausstellungen wurden alsbald zum Kernpunkt der nun mehrwöchigen Veranstaltung, und im Jahr 1966 konnte mit „Goya“ erstmals ein einzelner Künstler präsentiert werden. Ab 1988 wurden die Internationalen Tage von Dr. Patricia Rochard geleitet, die in viel beachteten monografischen wie thematischen Ausstellungen vor allem mit der Kunst nach 1945 sowie dem Medium Fotografie neue Akzente setzte. 2013 übernahm Dr. Ulrich Luckhardt die Leitung der Internationalen Tage, der den Schwerpunkt auf die Klassische Moderne, insbesondere die Druckgrafik legte. 2023 folgte Dr. Katharina Henkel als Leitung. Ihr Programm wird in thematischen wie monografischen Ausstellungen künftig einen zeitlichen, wie gattungsübergreifenden Bogen von 1900 bis heute schlagen.

Ein vielfältiges Rahmenprogramm sowie die feste Einbindung in das Netz einer regionalen Kultur garantieren weiterhin die breite öffentliche Resonanz der etablierten Internationalen Tage in der gesamte Rhein-Main-Region.

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